Gender - Archiv


Jetzt neu: Historisch-kritisches Wörterbuch des Feminismus Band 2: Hierarchie/Antihierarchie bis Köchin

Ein Meilenstein in Sachen Gesellschaftswissen, Feminismus, Produktionsverhältnisse, Sprache: Das HISTORISCH-KRITISCHE WÖRTERBUCH DES FEMINISMUS Band 2 ist erschienen!
Unser historisch-kritisches Wörterbuch arbeitet am Befreiungswissen. Es sucht zu bergen, was schon geleistet wurde, und – wo möglich – weiter zu schürfen in diesem Bergwerk einer nicht gehobenen Geschichte der Frauen und eines Wissens vom feministischen Standpunkt.
Der zweite Band dokumentiert eine weitere Wegstrecke bergauf. Während es auf der einen Seite wieder gelungen ist, neue Bereiche feministisch-marxistisch zu erschließen (wie Köchin, Kindesmissbrauch) und historisch wichtige Daten aufzuheben (wie Internationaler Frauentag, Kinderläden), ist es inzwischen bei einer Reihe von allgemeineren Themen so, dass Geschlechterverhältnisse tatsächlich mit erarbeitet werden. Die Frage, ob nun alle Artikel, die Geschlechterfragen überhaupt einschließen, ins feministische Wörterbuch aufgenommen werden sollen oder ob nur ein Auszug gewählt wird, der die Zunahme feministischen Wissens zeigt, haben wir unterschiedlich gehandhabt. Mal liest man ein ganzes Stichwort, weil in ihm für Geschlechterfragen an irgendeiner Stelle Relevantes aufgehoben ist (wie Hightech-Industrie, internationale Arbeitsteilung), mal gibt es nur einen Auszug (etwa bei Ideologietheorie, Hoffnungslosigkeit), mal sind Grundlagen auch feministischer Diskussionen vorgestellt (wie historisch-kritisch), mal Diskussionen vorgeführt, die auch im Feminismus eine Rolle spielen (wie immaterielle Arbeit, Institution), oder es wird mit wesentlichen Zuspitzungen begonnen, die zur Weiterarbeit auffordern (wie Intellektuellenfeindschaft oder Interesse). „Kein Bereich kann sinnvoll untersucht werden, ohne die Weise, wie Geschlechterverhältnisse formen und geformt werden, mit zu erforschen“, so steht es im Stichwort Geschlechterverhältnisse (Band 1). Wir setzen weiter Stein auf Stein und fordern zur Mitarbeit auf.

Stichwörter in Band 2 unter anderem: Hierarchie/Antihierarchie, HIV/AIDS, hochtechnologische Produktionsweise, Hoffnungslosigkeit, Homosexualität, Identitätspolitik, immaterielle Arbeit, Inquisition, Institution, internationale politische Ökonomie, Ironie, Job, Jugend, Karneval, Kaste, Kemalismus, Kibbuz, Kinder, Kinderarbeit, Kinderladen, Klonen, Köchin.

Historisch-kritisches Wörterbuch des Feminismus
Band 2: Hierarchie/Antihierarchie bis Köchin
Hg. von Frigga Haug im Auftrag des Instituts für kritische Theorie
Argument Sonderband Neue Folge 311
360 Seiten, 23 Euro
ISBN 978-3-86754-311-8
portofrei zu bestellen unter http://www.argument.de/wissenschaft/hkwfem.html

Dazu jetzt NEU AUFGELEGT:
Historisch-Kritisches Wörterbuch des Feminismus Band 1: Abtreibung bis Hexe.
Band 1 wurde anlässlich der Neuauflage ergänzt um die Stichwörter „Heimat“ und „herrschaftsfreie Gesellschaft“.

Historisch-kritisches Wörterbuch des Feminismus
Band 1: Abtreibung bis Hexe
Hg. von Frigga Haug im Auftrag des Instituts für kritische Theorie
Argument Sonderband Neue Folge 295
400 Seiten (2. Auflage), 23 Euro
ISBN 978-3-88619-295-3
portofrei zu bestellen unter http://www.argument.de/wissenschaft/hkwfem.html

Zweifel gehören dazu?! Schwierigkeiten und Fragen innerhalb von selbstorganisierter antisexistischer Unterstützungspraxis

Freitag 15.1. 2009, 19 Uhr, DGB Haus, Bahnhofsplatz 22-28, 28195 Bremen

Findet in einem sozialen Zusammenhang ein Übergriff statt, so entstehen dadurch besondere Anforderungen an das Umfeld der betroffenen und der von ihr als übergriffig empfundenen Person. Insbesondere dann, wenn zu beiden Personen enge Beziehungen bestehen, geraten die Unterstützer_innen in (innere) Konflikte, zum Beispiel wenn es um den Umgang mit dem_der Täter_in geht. Es drängen sich Fragen auf wie z.B.: – Wie kann ich als Unterstützer_in damit umgehen, wenn die Forderungen der betroffenen Person meine Kapazitäten übersteigen oder sich Zweifel in mir regen? – Welchen Umgang wählen, wenn sich der_die Täter_in nicht an die Forderungen der betroffenen Person hält bzw. erklärt sie seien unangemessen ?…. In feministischen/ anti-sexistischen Kontexten wurden in den letzten 40 Jahren Konzepte zum Umgang mit sexualisierter Gewalt entwickelt, in denen Schlagworte wie “Parteilichkeit”, “Definitionsmacht” bzw. “-recht”, und “betroffenenkontrollierter Ansatz” eine Rolle spielen. Diese Konzepte werden ständig weiterentwickelt und ergänzt, beeinflusst durch gesellschaftliche Entwicklungen, praktische Erfahrungen und Kämpfe von sozialen Bewegungen. So wiesen schwarze Feminist_innen in den 80er Jahren darauf hin, dass Herrschaftsverhältnisse miteinander verwoben sind (zum Beispiel Rassismus und Sexismus) und forderten eine Hinterfragung des bis dahin dominanten Verständnisses der Kategorie Frau. Eine weitere gesellschaftliche Veränderung ist, dass heute mehr Aufklärung in Bezug auf sexuelle Gewalt durch die in der zweiten Frauenbewegung erstrittenen Beratungsstellen besteht. Durch Input von Menschen aus unterschiedlichen Praxisfeldern (soziales, bzw. politisches Umfeld/ AntiRaCamps/ Beratungsstelle/Telefondienst) gibt es die Möglichkeit ohne konkreten Handlungsdruck unterschiedliche Grundsätze und Konzepte von Unterstützungspraxis kennen zu lernen, Fragen zu stellen und zu diskutieren.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Anti-sexistischen Bündnis und dem Feministischen Referat des AStA der Universität Bremen

“Angst hab ich keine” (Film)

16.12. 2009 19.00 Uhr Mediencoop/Lagerhaus/Schildstraße 12-19, 28203 Bremen 

Regina Kiwanuka ist eine vom ugandischen Geheimdienst gesuchte Exiloppositionelle. Sie hat den deutschen Behörden ihre wahre Identität verheimlicht bis in Uganda das Mehrparteiensystem wieder eingeführt wurde. Als Tochter des ermordeten Premierminister Benedikto Kiwanuka will sie ihre Familie nicht in Gefahr bringen. Viele traumatisierende Jahre lang hat Regina nicht gewusst, dass sie einen Hausmeister des Flüchtlingsheimes, in dem sie wohnte, wegen “Sexuellem Missbrauch widerstandsunfähiger Personen” anzeigen kann. “Denn sie machen uns glauben, dass uns keine Menschenrechte zustehen,” sagt sie. Und…haben Sie schon mal ein Flüchtlingsheim von innen gesehen? Nein? Es ist nie zu spät hinzuschauen. Vielleicht begegnen Sie dort einer wie Regina. Sie haben einen Drink zusammen, lachen viel. Dann klären Sie sie über ihre Rechte auf. Vielleicht begleiten sie die Frau sogar mal aufs Ausländeramt als Zeug_in, wer weiß?

Ein Film von Veronika Dimke mit Regina Kiwanuka. Film und Diskussion – 50 Minuten,  Pal/stereo, 2009 deutsch/englisch mit deutschen Untertiteln – Regie, Redaktion, Schnitt, Produktion: Veronika Dimke, Kamera: Jule Katinka Cramer, Tassilo Letzel, Veronika Dimke.

Eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg-Initiative in Kooperation mit dem mafalda-Kollekti, dem Feministischen Referat der Uni Bremen und der Heinrich Böll Stiftung Bremen. Veranstaltung für FrauenLesbenTransgenderQueer.

Am Sonntag, 13.12.2009 auch in Oldenburg, siehe http://www.rosalux.de/cms/?id=20242

Väter und Erziehungszeiten. Politische, kulturelle und subjektive Bedingungen für mehr Engagement in der Familie

Mittwoch 18.11. 2009, 19.30 Uhr, Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen, Raum 5

Mit Patrick Ehnis

Patrick Ehnis analysiert in seinem Vortrag die Akteure des Wandels: Er hat Väter interviewt, die Erziehungszeiten übernommen haben, und Betriebe, die als besonders familienbewusst ausgezeichnet wurden. So gelingt es ihm anschaulich, Blockaden und Triebfedern für eine geschlechtergerechtere Arbeitsteilung speziell in den ersten drei Jahren nach der Geburt eines Kindes aufzuzeigen. Im Ergebnis kommt er zu einer kritischen Analyse der aktuellen politischen Debatten um Elterngeld, Elternzeit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Dr. Patrick Ehnis, Politikwissenschaftler, promovierte zum Thema des Buches im Graduiertenkolleg »Geschlechterverhältnisse im Spannungsfeld von Arbeit, Politik und Kultur« an der Philipps-Universität Marburg. Zur Zeit arbeitet er als Lehrbeauftragter an der Hochschule Bremen. Von ihm liegt das Buch “Väter und Erziehungszeiten. Politische, kulturelle und subjektive Bedingungen für mehr Engagement in der Familie” (29.90 EUR, 300 Seiten, Ulrike Helmer Verlag 2009) vor.

25 Jahre – viel erreicht und noch am Anfang

Eine Auseinandersetzung mit der Selbsthilfebewegung und der Situation sexualisierter Gewalt gegen Mädchen

Mittwoch, 18.11.2009 19.00 Uhr Mafalda, Kreuzstr. 29, 28203 Bremen 

Vortrag mit Diskussion

mit Renate Bühn, Diplom-Sozialpädagogin und Künstlerin, Bremen

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Mafalda, dem feministischen, linksautonomen Raum für FrauenLesbenTransgender

bandsalat aus dem que[e]rbeet – make your own beet

Donnerstag 22. und Freitag 23.Oktober 2009, Zucker-Klub, Friedrich-Rauers-Str. 10, 28195 Bremen

Dille*Tanten laden ein zu einem interaktiven musikschraubenfestival: workshops (tontechnik, djing, circuit bending u.a.) und zum abendprogramm (concerts, performance, party) – zwei tage an denen raum ist für ein technisches intermezzo. die workshops bieten blicke hinter die kulissen verschiedener musikbereiche – selber machen.austauschen.vernetzen. Es soll vor allem Frauen & Queers die Möglichkeit bieten, über die Workshops:- Tontechnik – Djing (Tätigkeiten eines Diskjockeys) – Rappen (Sprechgesang) – Circuit Bending (Umbau von bestehenden Elektrogeräten zu Instrumenten) – Vjing (visuelle Ausgestaltung von Veranstaltungsräumen) Einblicke, Wissen und Fertigkeiten vermittelt zu bekommen, um selbstständig tätig zu werden. Um einen intensiven Lernprozess zu ermöglichen sollen die Workshops an zwei aufeinander folgenden Tagen, mit fester Teilnehmer_innenzahl von 10-15 Personen und einem/r Referent_in zum jeweiligen Thema stattfinden. Über das Workshopangebot hinaus wird es ein Abendprogramm mit Konzerten, einer Lesung, einer Performance, Liveacts und einer Party geben . Das in den Workshops erlernte Grundwissen und die Arbeitsweise können teilweise in den Abendveranstaltungen vor Publikum erprobt und angewandt werden. Ein Anspruch innerhalb des Projektes soll es sein möglichst viele Frauen als Workshopleiterinnen und Mitorganisatorinnen zu engagieren.

Beginn: Donnerstag, 22.10.2009, 10 Uhr. Fragen und Anmeldung unter: dilletanten(ätt)gmail.com

Weitere Informationen unter: http://zucker-club.de/

Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Initiative e.V. in Kooperation mit den Dille*Tanten

bandsalat aus dem que[e]rbeet – make your own beet

Donnerstag 22. und Freitag 23.Oktober 2009, Zucker-Klub, Friedrich-Rauers-Str. 10, 28195 Bremen , Beginn: Donnerstag 10 Uhr.

Dille*Tanten laden ein zu einem interaktiven musikschraubenfestival: workshops (tontechnik, djing, circuit bending u.a.) und zum abendprogramm (concerts, performance, party) – zwei tage an denen raum ist für ein technisches intermezzo. die workshops bieten blicke hinter die kulissen verschiedener musikbereiche – selber machen.austauschen.vernetzen. Es soll vor allem Frauen & Queers die Möglichkeit bieten, über die Workshops:- Tontechnik - Djing (Tätigkeiten eines Diskjockeys) - Rappen (Sprechgesang) - Circuit Bending (Umbau von bestehenden Elektrogeräten zu Instrumenten) - Vjing (visuelle Ausgestaltung von Veranstaltungsräumen) Einblicke, Wissen und Fertigkeiten vermittelt zu bekommen, um selbstständig tätig zu werden. Um einen intensiven Lernprozess zu ermöglichen sollen die Workshops an zwei aufeinander folgenden Tagen, mit fester Teilnehmer_innenzahl von 10-15 Personen und einem/r Referent_in zum jeweiligen Thema stattfinden. Über das Workshopangebot hinaus wird es ein Abendprogramm mit Konzerten, einer Lesung, einer Performance, Liveacts und einer Party geben . Das in den Workshops erlernte Grundwissen und die Arbeitsweise können teilweise in den Abendveranstaltungen vor Publikum erprobt und angewandt werden. Ein Anspruch innerhalb des Projektes soll es sein möglichst viele Frauen als Workshopleiterinnen und Mitorganisatorinnen zu engagieren.

Fragen und Anmeldung unter: dilletanten(ätt)gmail.com

Weitere Informationen unter: http://zucker-club.de/

Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Initiative e.V. in Kooperation mit den Dille*Tanten

Moderationstraining für Frauen (Wochenendseminar)

Freitag 16./Samstag 17. Oktober 2009, Mädchenkulturhaus, Heinrichstr. 21, 28203 Bremen
Du hast Lust, eine Podiumsdiskussion zu moderieren und möchtest dich darauf gern gut vorbereiten? Du hast einen Workshop geleitet, warst inhaltlich sehr präsent, aber dir fehlte der Zugang zur Gruppe? Dir macht die Moderation von Politveranstaltungen Spaß, du würdest gern deine Kompetenzen reflektieren und gezielter einsetzen? Dann könnte das Moderationstraining genau das Richtige für dich sein.

Zentrale Themen des Trainings sind:   * Kommunikationskompetenzen    * Rolle und Aufgaben einer Moderatorin    * Auftrags- und Zielklärung    * Umgang mit schwierigen Situationen    * Moderationstechniken    * Rahmenbedingungen

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„Mit einem Lächeln auf den Lippen. Eine Hausarbeiterin ohne Papiere zieht vors Arbeitsgericht.“

Montag 8.Juni 2009, 19.30 Uhr, kleiner Saal im DGB-Gewerkschaftshaus, Bahnhofsplatz 22-28, 28195 Bremen 

Ein Film von Anne Frisius; 57 min. spanisch/deutsch Ut., Berlin/Hamburg 2008

Film- und Diskussionsveranstaltung mit Anne Frisius (Filmemacherin), Mónica Orjeda (Unterstützerin Ana S.) und Peter Bremme (ver.di, MigrAr – Anlaufstelle für Menschen ohne Papiere)

Ana S. beschließt nach 3 Jahren unterbezahlter Hausarbeit bei einer Hamburger Familie, dass sie einen angemessenen Arbeitslohn vor Gericht einklagen will – obgleich sie als „illegal“ gilt, weil sie keinen gültigen Aufenthaltstitel hat… Trotz aller Schwierigkeiten zeigt dieser Fall, dass es sich lohnt, sich zu wehren. Er zeigt auch, dass dringend Unterstützungsstrukturen geschaffen werden müssen, die es auch anderen Illegalisierten möglich machen, für ihre Rechte zu kämpfen. Dass verschiedene anti-rassistische Gruppen, Initiativen und Organisationen in Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft in Hamburg den Fall gemeinsam unterstützt haben, und sie zudem eine reguläre arbeitsrechtliche Anlaufstelle für undokumentierte Arbeiter/innen aufgebaut haben, ist ein ermutigender Anfang. Bei dieser Veranstaltung soll auch diskutiert werden, wie ein solcher Anfang in Bremen aussehen könnte.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen in Kooperation mit der DGB-Jugend Bremen und dem Mayday-Bündnis Bremen.

Feminismus und Anti-Sexismus (Seminar in Hamburg)

Freitag, 8.05. bis Sonntag, 10. 05. 2009, in Hamburg

Obwohl Frauen und Männer in der Bundesrepublik rechtlich gleichgestellt sind, obwohl eine Kanzlerin regiert – von wirklicher Gleichberechtigung ist die Gesellschaft weit entfernt. Wir wollen darüber diskutieren, was Feminismus aus linker Perspektive heute überhaupt bedeuten kann.

Mit: Ines Koburger, Steffen Kühne

Kosten: 10 EUR Kontakt: Bildungswerk für Politik und Kultur, Tel:030 24009419 oder hoehner(ett)rosalux.de Veranstalter: Jugendbildungsnetzwerk der RLS in Kooperation mit dem Bildungswerk für Politik und Kultur e.V.

Darwins Schwestern. Berühmte Biologinnen (Diskussionsveranstaltung)

Dienstag, 28.4. 2009, 20 Uhr, belladonna, Sonnenstraße 8, 28203 Bremen

nur für Frauen, Eintritt 4/6 Euro

Diskussionsveranstaltung und Buchvorstellung, Lesung und Diskussion mit der Herausgeberin Gudrun Fischer und zwei interviewten jungen Wissenschaftlerinnen aus dem Buch

Seit vielen hundert Jahren unternehmen Frauen Expeditionen, forschen in Laboren, katalogisieren Tiere, Pflanzen und Daten aus der Natur, entwickeln Theorien. Sie haben bahnbrechende Erfolge in der biologischen Forschung und stehen damit dem weltberühmten Naturforscher Darwin in nichts nach. Diese Frauen hatten Einfallsreichtum, Intelligenz und Mut, doch sie mussten sich mit Ehemännern oder dominanten Kollegen herumschlagen, verdienten wenig Geld und bekamen keine anerkannten Posten nur wenige sind wirklich berühmt geworden. Die Porträtsammlung “Darwins Schwestern” schließt eine Wissenslücke:

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Darwins Schwestern. Berühmte Biologinnen (Buchpremiere)

Freitag 17. 4. 2009, 20:00 Uhr, Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen (Raum 5)
Buchpremiere, Lesung, Cocktails. Mit der Herausgeberin Gudrun Fischer und einigen Autorinnen des Buches.

Seit vielen hundert Jahren unternehmen Frauen Expeditionen, forschen in Laboren, katalogisieren Tiere, Pflanzen und Daten aus der Natur, entwickeln Theorien. Sie haben bahnbrechende Erfolge in der biologischen Forschung und stehen damit dem weltberühmten Naturforscher Darwin in nichts nach. Diese Frauen hatten Einfallsreichtum, Intelligenz und Mut, doch sie mussten sich mit Ehemännern oder dominanten Kollegen herumschlagen, verdienten wenig Geld und bekamen keine anerkannten Posten nur wenige sind wirklich berühmt geworden. Die Porträtsammlung “Darwins Schwestern” schließt eine Wissenslücke: Die Autorinnen richten den Blick auf Pionierinnen der Naturforschung, beleuchten Lebenswege von Forscherinnen aus dem letzten Jahrhundert und lassen Nobelpreisträgerinnen zu Wort kommen. Und nicht zuletzt werden jüngere Wissenschaftlerinnen vorgestellt, die heute in biologischen Fächern ihre Karriere aufbauen. Porträtiert werden u.a.: Maria Sibylla Merian (Insektenkunde), Amalie Dietrich (Zoologie und Botanik), Margarete von Wrangell (Pflanzenernährung), Elisabeth Schiemann (Genetik), Elisabeth Mann Borgese (Meeresschutz), Christiane Nüsslein-Volhard (Entwicklungsbiologie), Karin Lochte (Meeresbiologie), Barbara McClintock (Genetik), Birgit Sattler (Limnologie/Mikrobiologie).
Das Erscheinen des Buches “Darwins Schwestern” wurde von der Rosa-Luxemburg-Initiative finanzeill gefördert.

Antifaschistische Nordkonferenz 2009

Sa 21.  Februar 2009 9.30–18.00 Uhr, Ferienheim „Heideruh“, Ahornweg 45, Buchholz/Nordheide

Vorträge: 1. „Antimilitarismus“ der Neonazis mit Dr. Fabian Virchow, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Konfliktzentrum der Philippsuniversität Marburg. Fabian Virchow hat in seinem Buch „Gegen den Zivilismus“ umfangreiche Quellentexte rekonstruiert und darin grundlegende Ideologeme der extremen Rechten analysiert. In den Feldern der Außen-, Sicherheits- und Militärpolitik untersucht er Lesarten der extremen Rechten zu aktuellen politischen Ereignissen. Anhand zahlreicher Beispiele zeigt er darin, wie die Rechtsextremen mit ihrer „Friedensrethorik“ in Wirklichkeit ein völkisch ausgerichtetes und mit umfassenden Gewaltmitteln ausgestattetes Großdeutschland anstreben.

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Die Neue Marx-Lektüre in der Bundesrepublik seit 1965

Freitag, den 23. Januar 2009, 20 Uhr im Infoladen Bremen, St.-Pauli-Str. 10/11, 28203 Bremen

Buchpräsentation und Diskussionsveranstaltung Ingo Elbe (rote ruhr uni Bochum)

Über Jahrzehnte beanspruchten die Diskurse des östlichen staatsoffiziellen Marxismus sowie des westlichen Antikommunismus die nahezu uneingeschränkte Definitionsmacht über das, was gemeinhin als ‘Marxsche Theorie’ oder ‘wissenschaftlicher Sozialismus’ zu gelten hatte. Dagegen machte sich ab Mitte der 1960er Jahre eine neue Lektüre-Bewegung vor allem in der Bundesrepublik daran, die originellen wissenschaftlichen Gehalte des Marxschen Denkens zu entdecken. Der Rezeptionsschutt der vorangegangenen 100 Jahre sollte endlich weggeräumt werden, um für die Rekonstruktion einer kritischen Gesellschaftstheorie Platz zu schaffen. Das Buch “Marx im Westen” vergegenwärtigt die Quellen, die Geschichte und Resultate dieser neuen Diskussion.

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Streiks für öffentliche Güter?

Konflikte im sozialen Bereich und im Gesundheits- und Schulwesen in Europa – Workshop des Projektes “Prekarität und kollektive Organisierung” (Hamburg)

Samstag 6. Dezember 2008, 11 Uhr bis 13 Uhr und 14 Uhr bis 17.30 Uhr, Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15 (Hinterhof), Nähe Dammtorbahnhof, Hamburg

PflegerInnen, Krankenhaus- und Kita-Beschäftigte oder auch LehrerInnen machen ihre Interessen in der Arbeit in vielfältiger Weise geltend. “Innere” und tatsächliche Kündigungen sind ein “Nein” gegenüber zunehmendem Druck, die oft Verzweiflung und Erschöpfung entspringen. Streiks, Aktionen oder Demonstrationen bringen die widersinnigen Arbeitsanforderungen (zwischen Wunsch nach guter Arbeit und Ökonomisierung) in die Öffentlichkeit. Initiativen gegen die Privatisierung öffentlicher Einrichtungen verschaffen den potentiellen NutzerInnen Gehör, denn die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen sind zugleich ein Um- und Abbau öffentlicher Angebote. Im Sommer kam es in Portugal, der Tschechischen Republik, Schweden, Dänemark und England zu einer regelrechten “Streikwelle” mit unterschiedlicher Ausrichtung. Besonders in Skandinavien hatten die Streiks im Pflegesektor die Dimension eines Kampfes um “gleiche Löhne für gleiche Arbeit”, der von einer jungen, feministischen Bewegung unterstützt wird. Die Aktionen wenden sich zugleich gegen den rechtspopulistischen Mainstream, der besonders in Dänemark (noch) prägend ist. In Deutschland erfahren solche Kämpfe oft eher weniger breite Unterstützung. Wir haben GewerkschafterInnen, AktivistInnen und ForscherInnen aus drei Ländern eingeladen, um über die Kämpfe in und um den öffentlichen Sektor zu berichten und Erfahrungen auszutauschen.

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Einführung in LaTeX unter Linux / Windows

Praxisorientiertes Einführungsseminar Frauen / Transgender

6.12. 2008, Computerraum auf der Asta-Etage (GW2) der Universität Bremen

In der Reihe IT-Sicherheit für Frauen/Trans findet dieses Tagesseminar mit hohem Praxisanteil für Anfänger_innen statt, die in der politischen oder beruflichen Praxis größere Texte produzieren.

Referentinnen: Mo Urban & Frauke Ahrlich Im Kontext eines „sicheren“ Umgangs mit IT Technologie ist u.a. auch die Wahl des Textprogramms relevant. Das auf Linux und Windows laufende Softwarepaket LaTeX verfügt über eine freie Software Lizenz und ist daher unter dem Aspekt der IT – Sicherheit zu bevorzugen. Außerdem ist dieses Textsatzprogramm um einiges stabiler, weniger virenanfällig und vom Schriftsatz her anschaulicher, als das von Microsoft herausgegebene Programm `Word´.

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Warenförmige Körper – Über die Kommerzialisierung von Körperstoffen in der Medizin

Dienstag, 25. November 2008, 20.00 Uhr, Kommunikationszentrum paradox, Bernhardstraße 12, 28203 Bremen im Saal

mit Erika Feyerabend

Der menschliche Körper wird in der Medizin als eine Art »Substanz-Körper« behandelt, bewertet und zur Sprache gebracht. Gemeinnützige Blutspendedienste beispielsweise verarbeiten Blut zu warenförmigen Blutprodukten. Privatunternehmen oder ähnlich orientierte öffentliche Institute bergen aus toten Körpern Knochen, Gewebe, Herzklappen, Hornhäute und anderes mehr, um sie in der Transplantationsmedizin anzubieten. Immer mehr staatlich geförderte Biobanken vergeben geldwerte Zugriffsrechte auf Blut, Gewebe und medizinische Daten von Kranken und Gesunden an Pharmaunternehmen. Im internationalen Maßstab ist die Selbstvermarktung in Form von Organhandel eine zum Teil illegale, zum Teil geduldete, zum Teil legalisierte Realität. Auch der hoch privatwirtschaftliche Fortpflanzungssektor macht sowohl rechtlich wie gesellschaftlich akzeptierte Geschäfte mit dem Kinderkriegen. Hier sind Keimzellen und Embryonen nicht mehr ›nur‹ begehrte Objekte bevölkerungspolitischer Planungen, sondern auch einer Bio-Ökonomie, die sie zur Gewebeproduktion und zum Wissenserwerb nutzt.

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Hoffnungslos Feministisch !? Feministisches Wochenende

Freitag 24.10. bis Sonntag 26.10. 2008, Bremen

Programmübersicht

Freitag 24.10.08 18:30 . 20:30 1. Etappen der FrauenLesbenbewegung. Frauen aus der autonomen FrauenLesbenbewegung tragen ihre Erfahrungen aus den 70iger, 80igern und 90igern zusammen. 21:00 . 22:30 2. In Bewegung Bleiben – 100 Jahre Lesbengeschichte 3. Queer feministische Gemeinschaft – eine Plattform stellt sich vor. ab 21:00 Kneipe

Samstag 25.10.08 10:00 . 13:00 4. Feministische Körper(politik) 5. Ein Block: Queer Feminismus + all-gender Organisierung 10.00 . 11:30 Queer, Feministisch und-oder Queer-Feministisch? 11:30 . 13:00 Chancen und Grenzen von all-gender Organisierung in (queer-) feministischen Kontexten. 14:00 . 16:30 6. Mit der deutschen Militärmacht auf Kriegsfuß . Feministische Organisierung? 7. LesMigraS – Präsentation unserer Arbeit. 8. Körper, Normen… 17:00 . 19:00 9. feminist meeting. Bewohnerinnen aus Flüchtlingslagern berichten über ihre Situation. 10. Pornographie: bekämpfen oder genießen? 11. Komplex radikal: Queere Ökonomiekritik.

Sonntag 26.10.08 10:00 . 12:00 12. Antisexistische Praxen. Workshop über die Erfahrungen von Ansprechgruppen auf antirassistischen Camps. 13. Lebensbedingungen von Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere . Gleiche Rechte für Alle.

Weitere Details siehe http://www.hoffnungslos-feministisch.de/index.html

Es ist eine Anmeldung erforderlich, bitte unter HoffnungslosFeministisch(ädd)gmx.de

Veranstalter_innen: Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen in Kooperation mit Feministisches Referat ASTA Universität Bremen, Feministisches Referat ASTA Universität Oldenburg und Einzeplersonen

Deutschlandwunder – Wunsch und Wahn in der postnazistischen Kultur

Kongress gegen die Versöhnung mit der deutschen Nation

9.-11. Mai 2008 (Kioto Lagerhaus, Schildstr.12-19, 28203 Bremen / Infoladen St. Paulistr. 10-12, 28203 Bremen

VERANSTALTUNGSBERICHT hier.

Die AutorInnen des Sammelbandes Deutschlandwunder Wunsch und Wahn in der postnazistischen Kultur (erschienen 2007 im Ventil-Verlag) werden ihre hier formulierte Kritik deutscher Vergangenheitsbewältigung anhand von Beispielen aus Filmen, Hör- und Computerspielen, Sport, Literatur und (Pop-)Musik darstellen und weiterentwickeln. Ausgangspunkt ist das aktuelle, sich seit 1990 neu formierende deutsche Nationalbewusstsein in seiner kulturindustriellen Darstellung: Neben die fortwährende Stilisierung der Deutschen als Opfer tritt momentan die Integration von Auschwitz in die medialen (Re-)Inszenierungen der deutschen Erinnerungsarbeit als gesellschaftlichem Kitt, in der die Nation zum kollektiven Objekt der Identifizierung wird. Die neue Unbefangenheit im Umgang mit der Geschichte, in der Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der eigenen Großeltern, der Wunsch, bei der Weltmeisterschaft auch einmal unbeschwert schwarz-rot-geil zu sein, macht die dritte TäterInnengeneration zum Protagonisten des postnazistischen Nationalgefühls.

Anmeldung per Mail an: info(ädd)kittkritik.net

ACHTUNG: Frühzeitige Anmeldung aufgrund begrenzter TeilnehmerInnenzahl unbedingt empfohlen! Teilnahmebeitrag: 15/10 EUR

Kongressprogramm: www.kittkritik.net

Ein Kongreß der Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen und der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit der HerausgeberInnengruppe kittkritik (mit finanzieller Unterstützung des Solidaritätsfonds der Hans-Böckler-Stiftung).

Alte Linke – neue Linke? Die Protestbewegungen der 1968er Jahre in Westdeutschland und Europa

Freitag 25. und Samstag, 26. April 2008, Hamburg

Bericht zur Tagung hier.

Die Fachtagung will ForscherInnen, Interessierte und aktuell in den sozialen Bewegungen Engagierte zusammenzubringen, für die noch nicht alle Fragen bezüglich der „1968er“ beantwortet sind:

  • Wie transnational waren die Proteste und was bedeutet ihre „Globalität“? Gab es einen Zusammenhang zwischen den Reform- und Selbstverwaltungsprojekten in Ost und West, in Nord und Süd? Welche Gestalt hatte “1968″ in den westeuropäischen Diktaturen wie Griechenland, Spanien oder Portugal? Wie sind die “Ungleichzeitigkeiten” im europäischen/transnationalen Maßstab zu bewerten?
  • Wie breit waren die Protestbewegungen der 19er Jahre in sozialer Hinsicht? Welche Rolle spielte die Neuzusammensetzung der Lohnarbeit im transnationalen Maßstab? In welcher Weise griffen die Proteste in die Regulation der Geschlechter- und Migrationsverhätlnisse ein? Welche Rolle spielen hier insbesondere die Proteste, die im Anschluss und in teilweiser Abwendung von “den 68ern” stattfanden, wie die neue Frauenbewegung?
  • Welche Rolle spielten und spielt die „kulturelle Revolution“ in den „1968er Jahren“ und wie wirken die damit verbundenen Umwälzungen bis heute?

Die Forderungen der Protestbewegungen sind nicht restlos in der aktuellen neoliberalen Ordnung aufgehoben. Aber welche Träume, Wünsche und Erfahrungen bleiben heute von Bedeutung?

Programm als PDF.

Veranstalter: Gesprächskreis Geschichte der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Fachschaftsrat Psychologie der Universität Hamburg, Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg, Rosa-Luxemburg Bildungswerk Hamburg, Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen.

Themenseite “40 Jahre 1968″ der RLS.

Unwirkliche Kunst. Über Subtexte und Fanfiction bei ‘Herr der Ringe’ und ‘Harry Potter’.

Montag, 3. Dezember 2007, im paradox (Bernhardstr. 12, 28203 Bremen)
ab 20.00 Uhr, im Saal, Erdgeschoss

“Die Welt ist wirklich im Arsch, was soll also noch die unwirkliche Ästhetik dazu?” – Dietmar Dath. An diesem Montag lädt der Club zur ersten von mehreren Jour-Fixe-Veranstaltungen ein, die im Kontext mit den in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative in den letzten Jahren ausgerichteten Kongressreihen “Out of this World” und “On Rules and Monsters” steht. Anhand der Mehrteiler “Herr der Ringe” und “Harry Potter” werden die Referentin und die Referenten deren popokulturellen Subtext untersuchen und diesen gesellschaftspolitisch verorten. Thematisiert wird hierbei unter anderem die Entwicklung der Fanszene und ihre kreative Verarbeitung des Filmstoffs.

Mit Lisa Kuppler (Krimibüro Berlin), Christoph Spehr (Die Linke) und Benjamin Moldenhauer (Universität Bremen).

Anarchafeminismus – Frauen in der anarchistischen Bewegung und die Entstehung des Anarchafeminismus

Sonntag, 27. Mai 2007, 16.00 Uhr, Kulturzentrum Lagerhaus, Medien Coop, Etage 3, Schildstr. 12-19, 28203 Bremen

Infoveranstaltung und Diskussion
Mit Silke Lohschelder
Die Autorin des Buches „Anarchafeminismus, auf den Spuren einer Utopie“ wird über die Rolle der Frau in anarchistischen Theorien, z.B. bei Bakunin und Kropotkin berichten. Zudem wird sie über die Entstehung des Anarchafeminismus, und über bekannte Anarchistinnen wie Emma Goldmann referieren. Sie wird Widersprüche zwischen Theorie und Praxis aufzeigen und von den Schwierigkeiten der Frauen mit der Umsetzung ihrer Ideale erzählen. Davon ausgehend will sie über die Geschlechterrollen in den heutigen anarchistischen Zusammenhängen diskutieren. Braucht es hier überhaupt noch eine feministische Bewegung, wie kann der Umgang mit Sexismus innerhalb der Linken aussehen?
Silke Lohschelder lebt in Bremen und ist Autorin des Buches „Anarchafeminismus, auf den Spuren einer Utopie“ (Unrast-Verlag Münster 2000).

Reihe Kulturcafe „(W)here is utopia?!“
Eine Kooperationsveranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative und der AG Kulturcafe

Von Frauen und Männern in Stresszuständen – Eine Preview auf das Left Forum in New York

am 27. Februar 2007 um 20.00 Uhr im paradox (Bernhardstr. 12, 28203 Bremen) im ersten Stock im Clubraum

Dialog- und Filmabend des Clubs der Rosa-Luxemburg-Initiative mit Beiträgen von Benjamin Moldenhauer und Christoph Spehr, moderiert von Kai Kaschinski

In dieser Veranstaltung wird entlang der Serien “24” und “Buffy” nach den Überschneidungen zwischen den Themen Geschlecht, Arbeit und Fitness gesucht. Wir werden Beiträge von Benjamin und Christoph hören, die sie auch auf dem Left Forum in New York präsentieren werden und zudem einige Filmausschnitte sehen.

Club-Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Initiative

Alternativen zum Arbeitszwang? – Gesellschaftliche Einordnung von Konzepten für ein Grundeinkommen

Donnerstag, 07.12.2006 19 Uhr, Konsul-Hackfeld-Haus (großer Clubraum, EG), Birkenstraße 34, Bremen

Vortrag und Diskussion mit Christine Hoffmann und Ronald Blaschke

Es gibt unterschiedliche Modelle und auch Motivationen für ein Grundeinkommen. Wie begründen ChristInnen, z.B. AnhängerInnen der katholischen Soziallehre im weitesten Sinne, ihre Vorstellungen und ihre Konzepte?

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Mit Grundeinkommen die Welt verändern?

Mit Grundeinkommen die Welt verändern? – Anmerkungen aus feministischer Sicht
Vortrag und Diskussion mit Gisela Notz

Workshop der Rosa-Luxemburg-Initiative beim zweiten Bremer Sozialforum im September 2006 im Kulturzentrum Lagerhaus, Schildstraße 12-19, Bremen: Am Samstag, 23.09., von 15 bis 17 Uhr, in der dritten Etage (MedienCoop)

Grundeinkommen scheint zur Zeit die populärste Antwort auf die zunehmende Armut und Ausgrenzung. Es soll dazu beitragen, dass sich der Arbeitsmarkt entspannt, Menschen Eigeninitiative entwickeln und die im Überfluss vorhandenen Gratisarbeiten anerkannt werden.

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