Politische Ideen - Archiv


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Zur Geschichte internationalistischer Politik -

Die Internationalismus-Bewegung vor dem G8 in Heiligendamm

24.11.2006 (geänderter Termin) um 20.00 Uhr im paradox (Bernhardstr. 12, 28203 Bremen)

mit Moe Hierlmeier

An diesem Abend wird Hierlmeier im Kontext der Mobilisierungen zum G8-Gipfel in Heiligendamm eine Reflexion zurückliegender Kampagnen und Politiken der Internationalismus-Bewegung eingeleitet. Mit einer Schwerpunktsetzung auf die Geschichte der Internationalismus-Bewegung nach dem Kalten Krieg werden dabei Thesen zu den Stärken und Schwächen des Internationalismus und seinen politischen Bedingungen zur Diskussion gestellt. Betrachtet werden soll unter welchen Voraussetzungen sich der Widerstand zum G8 entwickelt und welche sinnvollen Ansatzpunkte zum Widerstand angesichts gemachter Erfahrungen denkbar sind.

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Einheit, Vielfalt und die Geschichte der Linken

Montag , 20. 11. 2006, 19 Uhr

Geschäftsstelle der Rosa-Luxemburg-Initiative, Breitenweg 25, 28195 Bremen, 3. Stock
Wir bitten um Anmeldung, da die Plätze bei dieser Veranstaltung leider begrenzt sind!

Vortrag mit Diskussion mit Bernd Hüttner

Bernd Hüttner plädiert eindringlich für eine plurale Linke. Sie muss die verschiedenen Traditionen und Gegensätze (wie z.B. Ost- und Westlinke, Parteiorientierung oder Bewegungsaktivismus, reformistische oder radikalere Ansätze) wahrnehmen und respektieren. Die Beschränkungen, denen die verschiedenen Traditionen unterliegen, sollten berücksichtigt werden: Verschlief die klassische Linke in der Vergangenheit etliche Bewegungen (Feminismus, Ökologie, Ende des Normalarbeitsverhältnisses), so waren die neuen sozialen Bewegungen in ihrer Mehrheit Ein-Punkt-Bewegungen, die keine gesamtgesellschaftliche Alternative anzubieten hatten und auch relativ leicht in einen postfordistischen Kapitalismus re-integriert werden konnten. Eine neue Linkspartei steht zwar in der historischen Erzählung „der Linken“, wird aber keine klassische Arbeiterpartei mehr sein können…

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Out of this world 5 – Kongress zu Science Fiction, Utopie und Politik

Do. 5. bis So. 8. 10. 2006

Kulturzentrum Paradox, Bernhardstrasse 12, 28203 Bremen

Programm unter http://www.out-of-this-world.org/
u.a. mit

Donnerstag, 5. Oktober 2006, 20:00 Uhr Lesung Joachim Zelter liest aus seinem Buch ›Schule der Arbeitslosen‹ (Rezension des Buches: http://jungle-world.com/seiten/2006/38/8504.php

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Samstag, 7.10. 20 Uhr Lesung und Buchpräsentation »Parecon. Leben nach dem Kapitalismus«

Von Michael Albert erschien im April 2006: Parecon. Ein Leben nach dem Kapitalismus ( Trotzdem Verlagsgenossenschaft, 294 Seiten, 18 Euro). Der Autor Michael Albert ist anwesend. Siehe auch http://www.parecon.de

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(Post-)Operaismus – Von der Arbeiterautonomie zur Mulitude

Dienstag, den 3. Oktober um 20 Uhr, Paradox (Bernhardstraße 12)

Vortrag und Diskussion mit Martin Birkner und Robert Foltin (Wien)

Die beiden Referenten aus Österreich stellen uns an diesem Abend die theoriegeschichtliche und praktische Entwicklung des Operaismus im Italien der 60er und 70er vor. Anknüpfend an aktuelle Debatten schildern sie die Herausbildung des Postoperaismus anhand der Thesen von Hardt/Negri, Holloway und Virno. Auch die Kritik an diesen Ansätzen wird nicht zu kurz kommen. Entscheidend ist die Frage, welchen Beitrag postoperaistische Gedanken für die globalen sozialen Bewegungen liefern können. Am Beispiel der Disobbedienti in Italien und der EuroMayday-Kampagne soll dieser Kernpunkt diskutiert werden.

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Die neue Linke und ihre Partei – Wolfgang Abendroth

Donnerstag, 13.07.2006:
Die neue Linke und ihre Partei –
Einheitsfront und Partei bei Wolfgang Abendroth
Vortrag und Diskussion mit Prof. Michael Buckmiller und Richard Heigl

18.30 Uhr, Villa Ichon, Goetheplatz 4, Bremen

Am 2. Mai 2006 wäre der marxistische Politikwissenschaftler
Wolfgang Abendroth 100 Jahre alt geworden. Er verstarb 1985 – nachdem er 21 Jahre an der Universität Marburg gelehrt hatte. Sein politisches und juristisches Denken, seine Konzeptionen sind alle im vorigen Jahrhundert, vor dem Zerfall des ´Realsozialismus`, vor der ´Globalisierung` entstanden und deshalb nicht mehr zeitgemäß – könnte man denken.

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Die PDS im Westen 1990 bis 2005 – Schlussfolgerungen

Donnerstag, 29.06.2006:
Die PDS im Westen 1990 bis 2005 – Schlussfolgerungen für eine neue Linke.
Vortrag von Meinhard Meuche-Mäker sowie Diskussion mit Murat Çakir

19.30 Uhr, Villa Ichon (Raum 5), Goetheplatz 4, Bremen

Von Anfang an wurde der PDS in den westdeutschen Bundesländern keine Entwicklungschance eingeräumt. Beobachter unterschiedlicher politischer Couleur konstatierten immer wieder das Scheitern der PDS im Westen. Auch als die Einschätzung, die ostdeutsche PDS sei lediglich ein Übergangsphänomen, ad acta gelegt wurde, änderte sich daran nichts Wesentliches. Diese Bewertungen in Rechnung gestellt, hat sich die westdeutsche PDS relativ lange als politisch handlungsfähige Organisation behauptet, wenn auch auf niedrigem Niveau, und zumindest spärliche Erfolge vorzuweisen.

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